FAQ-Wissen: Dein Kompass für Ausbildung & Abenteuer

Alle Antworten von Golden Waters – von der ersten Meile bis zum Profi-Skipper!

Willkommen im Wissensbereich von Golden Waters!

Klar. Praxisnah. Auf Augenhöhe.

Manche Dinge klären sich schnell – dafür haben wir unsere FAQs: kompakt, hilfreich und auf den Punkt.
Und wenn du dort nicht fündig wirst:

„Wir sind persönlich für dich da!“

Ob per E-Mail, Telefon oder direkt in der Marina – wir freuen uns, wenn du dich meldest!

Begriffserklärungen

Der Hauptunterschied zwischen dem Fahrtenbereich 3 (FB3) und dem Fahrtenbereich 2 (FB2) liegt in den erweiterten Befugnissen des FB3. Während der FB2 das Segeln auf See im Bereich von bis zu 20 Seemeilen von der Küste erlaubt, erlaubt der FB3 das Segeln auf Seeschifffahrtsstraßen ohne Einschränkung der Fahrtdauer oder Entfernung. Mit anderen Worten, der FB3 berechtigt dich dazu, auf hoher See zu segeln, auch bei Nacht, bis 200 Seemeilen vor der Küste.

In Österreich berechtigt der BFA-Binnen (Befähigungsausweis für Binnenschifffahrt) zum Führen von Segelbooten auf Binnengewässern. Die Größe des Bootes ist dabei nicht explizit festgelegt, da der BFA-Binnen eher auf die Binnengewässer beschränkt ist.
Jedoch gibt es für bestimmte Gewässer und Fahrten möglicherweise spezifische Anforderungen oder Einschränkungen hinsichtlich der Bootgröße. Zum Beispiel können einige Gewässer Begrenzungen für die Bootslänge oder den Tiefgang haben, um sicherzustellen, dass das Boot für das Revier geeignet ist.
Es ist daher ratsam, sich über die lokalen Vorschriften und Einschränkungen zu informieren, insbesondere wenn du auf spezifischen Binnengewässern unterwegs sein möchtest.

Die Größe der Jacht ist bei allen österreichischen Hochsee-Scheinen gleich. Die Größe der Jacht ist auf 24m und eine Bruttoraumzahl in Höhe von 300 begrenzt.

Die Größe der Jacht ist bei allen österreichischen Hochsee-Scheinen gleich. Die Größe der Jacht ist auf 24m und eine Bruttoraumzahl in Höhe von 300 begrenzt.

Die Größe der Jacht ist bei allen österreichischen Hochsee-Scheinen gleich. Die Größe der Jacht ist auf 24m und eine Bruttoraumzahl in Höhe von 300 begrenzt.

Lt. JachtVO: „die Fahrt zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang mit einer Dauer von mindestens drei Stunden“

Lt. JachtVO: „eine Fahrt oder ein Teil einer Fahrt, bei der ein Liegeplatz mehr als zwei Stunden nach Sonnenuntergang, jedoch nicht später als zwei Stunden vor Sonnenaufgang erreicht wird“

Es ist eigentlich ganz einfach: Das Yachtführerpatent FB2 ist die Ausbildungsebene. Der BFA-FB2 (Befähigungsausweis) ist das offizielle Dokument, das du nach der Prüfung erhältst. Mit diesem reichst du bei der Behörde das International Certificate (IC) ein. Das IC ist die eigentliche Scheckkarte, die weltweit von Charterfirmen als offizieller Segelschein anerkannt wird. Bei unserem All-inclusive Paket begleiten wir dich durch diesen gesamten Prozess.

Nein. Das kroatische Küstenpatent (Boat Skipper B) ist eine rein nationale Lizenz, die oft ohne Praxisprüfung erlangt wird. Der FB2 Segelschein ist eine hochwertige, international anerkannte Ausbildung mit einer fundierten Theorie- und Praxisprüfung. Er wird oft als „österreichisches Küstenpatent“ oder „internationales Küstenpatent“ bezeichnet, bietet dir aber aufgrund der Tiefe der Ausbildung deutlich mehr Sicherheit und Souveränität als Skipper.

Der FB2 ist am ehesten mit dem deutschen SKS (Sportküstenschifferschein) vergleichbar, da beide für die Küstenfahrt bis zu einer Distanz von 12 bzw. 20 Seemeilen ausgelegt sind. In Österreich ist der FB2 der Goldstandard für alle, die über das reine Küstenpatent hinausgehen und eine fundierte Skipper-Ausbildung suchen.

Fragen zu unseren Ausbildungen

In diesem Fall empfiehlt es sich an unseres Ausbildungstörns oder an unseren Skippertrainings teilzunehmen. Beide Trainings sind auch für fortgeschrittene Segler geeignet und machen dich wieder top fit am Steuer!

In diesem Fall empfiehlt es sich an unseres Ausbildungstörns oder an unseren Skippertrainings teilzunehmen. Beide Trainings sind auch für fortgeschrittene Segler geeignet und machen dich wieder top fit am Steuer!

Insgesamt werden bis zur praktischen Prüfung des FB2 500 Seemeilen vorgegeben. Wenn du keinerlei Seemeilen privat gesammelt hast, würde das bei uns mit 2 Ausbildungstörns und dem Prüfungstörn absolviert sein. Innerhalb dieser 3 Wochen (müssen nicht am Stück absolviert werden) sammelst du mit uns sicher deine Seemeilen, Nachtansteuerungen, Nachtfahrten und noch wichtiger die notwendige Übung.

Du benötigst drei Nachtfahrten und drei Nachtansteuerung für zur Beantragung deines FB2.

Auf See solltest du immer ein „Ölzeug“ mithaben. Das besteht aus wasserdichter Jacke mit hohem Kragen und Kapuze, einer wasserfesten Hose sowie wasserdichte Stiefel mit decksfreundlichem Profil.
Ölzeug hat normalerweise keine Fütterung, weshalb du an kalten Tagen Ski-Unterwäsche und/oder Fleece darunter anziehen solltest. Eine Jogginghose empfiehlt sich unter der Ölzeughose für besseren Komfort. Gerne sind wir dir bei der Ausrüstungswahl behilflich.

Allgemeine Fragen

Durch die Hebelwirkung eines großen Steuerrads kann der Skipper das Ruder leichter und präziser bedienen, insbesondere bei starkem Wind oder rauer See.

Es gibt unzählige Tipps die bei der Vorbeugung der Seekrankheit helfen können. Welche wirklich funktionieren ist bei jedem Menschen anders. Hier ein paar Beispiele:
  • Wähle die richtige Position: Bleibe an Bord in Bereichen, wo die Bewegungen des Bootes weniger spürbar sind, wie etwa im Zentrum des Bootes und mit Blick auf die Wasseroberfläche. Vermeide unter Deck zu gehen.
  • Blick auf den Horizont: Fixiere deinen Blick auf den Horizont oder auf entfernte, stabile Objekte, um die Orientierung zu erleichtern und die Symptome der Seekrankheit zu reduzieren.
  • Vermeide starke Gerüche: Starke Gerüche können Übelkeit verstärken. Vermeide daher stark riechende Lebensmittel oder Parfüms.
  • Leicht verdauliche Mahlzeiten: Esse vor und während der Bootsfahrt leichte, gut verdauliche Mahlzeiten und vermeide schwere oder fettige Speisen.
  • Ausreichend trinken: Bleibe hydratisiert, indem du ausreichend Wasser trinkst. Vermeide Alkoholkonsum, da Alkohol die Symptome der Seekrankheit verschlimmern kann.
  • Medikamente gegen Seekrankheit: Es gibt rezeptfreie Medikamente gegen Seekrankheit, die vor der Fahrt eingenommen werden können, um die Symptome zu lindern. Bespreche dies jedoch zunächst mit deinem Arzt, um sicherzustellen, dass sie für dich geeignet sind.
  • Ablenkung: Beschäftige dich mit Ablenkungsmanövern wie Musikhören oder Gesprächen, um deine Gedanken von der Seekrankheit abzulenken.
  • Erholung: Versuche, ausreichend zu schlafen, bevor du an Bord gehst, und gönne dir bei Bedarf Ruhepausen während der Fahrt.
Auf See solltest du immer ein „Ölzeug“ mithaben. Das besteht aus wasserdichter Jacke mit hohem Kragen und Kapuze, einer wasserfesten Hose sowie wasserdichte Stiefel mit bootsfreundlichem Profil.
Ölzeug hat normalerweise keine Fütterung, weshalb du an kalten Tagen Ski-Unterwäsche und/oder Fleece darunter anziehen solltest. Eine Jogginghose empfiehlt sich unter der Ölzeughose für besseren Komfort.
Gerne beraten wir dich hierzu bei unseren Törnvorbereitungs-Workshops!

Fragen zu Bestimmungen

In Österreich ist der erste Schein, den man benötigt, um am Meer zu fahren, der Fahrtenbereich 1 (FB1). Der FB1 umfasst den küstennahen Bereich bis zu drei Seemeilen von der Küste entfernt. Auch diesen können wir anbieten, kontaktiere uns für ein Angebot.

In diesem Fall benötigst du das kroatische Küstenpatent oder den Fahrtenbereich 2 (FB2) für die Küstenfahrt. Der FB2 berechtigt dich dazu, auf Seeschifffahrtsstraßen im Bereich von 20 Seemeilen von der Küste zu segeln. Für Charterschiffe ist im Normalfall der Funkschein zusätzlich notwendig.

Wenn du nachts segeln möchtest, benötigts du mindestens den Fahrtenbereich 2. Da du bei Nachtfahrten auch tendenziell vor hast weite Distanzen abzudecken empfiehlt hier unter Umständen schon der FB3.

Du benötigst einen Funkschein, um ein UKW-Sprechfunkgerät an Bord eines Bootes zu bedienen. Für Segelboote wird normalerweise der „Short Range Certificate“ (SRC) benötigt. Der SRC ist erforderlich, wenn ein UKW-Sprechfunkgerät an Bord ist, um mit anderen Booten, Hafenbehörden oder Rettungsdiensten zu kommunizieren. Im Innland benötigst du einen UBI. Beide kannst du in unserem Funkkurs in einem Aufwisch bekommen.

Klassischerweise benötigst du für eine Charteryacht in allen Revieren einen FB2 und einen SRC-Funkschein. Nur für Kroatien kann auch das kroatische Küstenpatent genügen.

Dadurch, dass die Charteryachten aufgrund ihrer Ausrüstungspflicht ein Funkgerät an Bord haben, bist du auch verpflichtet einen Funkschein vorweisen zu können.

Ja, der Skipper hat eine gewisse Verantwortung für die Sicherheit seiner Crew, auch wenn sich das Boot am Liegeplatz befindet. Auch wenn das Boot nicht in Betrieb ist, können potenzielle Gefahren bestehen, sei es durch unsichere Bedingungen an Bord, wie etwa lose Leinen oder mangelnde Sicherheitsvorkehrungen, oder durch externe Faktoren wie Wetterereignisse oder Umwelteinflüsse.

Nein! In der Schifffahrt befinden sich Binnen- und Seegewässer auf zwei verschieden Schienen. Du musst die passende Ausbildung für das angestrebte Revier besitzen. Solltest du einen Binnenschein benötigen, kontaktiere uns gerne!

Gesetzlich ist die Antwort zu dieser Frage je nach Land unterschiedlich. In vielen Urlaubsresorts beispielweise bekommst du zwar eine Jolle oder Kat ohne Vorweisen eines passenden Befähigungsausweises, das bedeutet jedoch nicht dass du im Ernstfall versichert bist.

Dies kann je nach Vercharterer oder auch Hafenbetreiber variieren. Oft ist die Grenze bei kroatischen Betreibern auf 25 Knoten Windgeschwindkeit gesetzt. Informiere dich jedenfalls bei den zuständigen Stellen bevor du deine Fahrt antrittst.

Die Grenzwerte sind Länderspezifisch festgelegt und können sich oft anhand des Kraftfahrzeuggesetzes orientieren. Bei uns gilt absolut alkoholfrei während der Fahrt.

Für die Teilnahme an Regatten gibt es je nach Ursprungsland des Veranstalters verschiedene Angaben. Diese werden immer in der Ausschreibung der Regatta bekanntgegeben. Bei österreichischen Regatten ist es oftmals Pflicht Mitglied bei einem Segelverband zu sein. Frage uns nach unserem Angebot zur Regattavorbereitung!

Wissen ist die wichtigste Reserve an Bord. In unserem FAQ-Bereich zur Segelausbildung findest du deshalb weit mehr als schnelle Antworten auf Standardfragen. Hier bündeln wir Erfahrung aus tausenden Seemeilen – verdichtet zu Orientierung, Klarheit und Handlungssicherheit für deine Zeit am Steuer.

Wir sind überzeugt: Wahre Freiheit auf See entsteht nicht durch Mut oder Improvisation, sondern durch Verständnis. Wer Zusammenhänge erkennt, Risiken richtig einschätzt und Entscheidungen bewusst trifft, segelt ruhiger, sicherer und mit mehr Freude. Genau hier setzt unser Wissens-Navigator an. Er begleitet dich vom ersten Meilentörn über die gezielte Vorbereitung auf dein Küstenpatent bis hin zur souveränen Schiffsführung auf anspruchsvollen Revieren.

Du findest hier fundiertes Know-how, das sich an den realen Anforderungen moderner Skipper:innen orientiert. Navigation, Seemannschaft, Wetter, Crewführung und Verantwortung werden nicht isoliert betrachtet, sondern als Gesamtsystem verstanden. Statt vereinfachter Lehrbuchlogik geht es um Praxis, Erfahrung und nachvollziehbare Entscheidungen.

Dieses Wissen ist kein Selbstzweck. Es gibt dir Sicherheit, reduziert Stress und schafft Vertrauen – in dich selbst, in deine Crew und in deine Fähigkeiten.

Golden Waters – Segeln erleben, Freiheit spüren!